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ZUSAMMENSETZUNG DES STEUERERTRAGS UND -AUFWANDS |
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|---|---|---|---|---|
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Mio. € |
2009 |
2008 | ||
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Tatsächlicher Steueraufwand Inland |
508 |
1.355 | ||
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Tatsächlicher Steueraufwand Ausland |
812 |
1.087 | ||
|
Tatsächlicher Steueraufwand |
1.321 |
2.442 | ||
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davon periodenfremde Aufwendungen |
(–32) |
(–41) | ||
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Ertrag aus der Auflösung von Steuerrückstellungen |
–176 |
–104 | ||
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Tatsächliche Steuern vom Einkommen und vom Ertrag |
1.145 |
2.338 | ||
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Latenter Steuerertrag/ -aufwand Inland |
–360 |
–86 | ||
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Latenter Steuerertrag/ -aufwand Ausland |
–436 |
–332 | ||
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Latenter Steuerertrag |
–796 |
–418 | ||
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Steuern vom Einkommen und vom Ertrag |
349 |
1.920 | ||
Für die Ermittlung der laufenden Steuern in Deutschland wird ein einheitlicher Körperschaftsteuersatz von 15 % (Vorjahr: 15 %) und darauf ein Solidaritätszuschlag von 5,5 % zugrunde gelegt. Neben der Körperschaftsteuer wird für in Deutschland erzielte Gewinne Gewerbesteuer erhoben. Unter Berücksichtigung der Nichtabzugsfähigkeit der Gewerbesteuer als Betriebsausgabe ab dem Geschäftsjahr 2008 ergibt sich für die Gewerbesteuer ein durchschnittlicher Steuersatz von 13,7 %, so dass hieraus ein inländischer Gesamtsteuersatz von 29,5 % (Vorjahr: 29,5 %) resultiert.
Die angewandten lokalen Ertragsteuersätze für ausländische Gesellschaften variieren zwischen 0 und 42 %. Bei gespaltenen Steuersätzen wird der Thesaurierungssteuersatz angewandt.
Die Realisierung steuerlicher Verlustvorträge aus Vorjahren führte im Jahr 2009 zu einer Minderung der laufenden Steuern vom Einkommen und vom Ertrag von 65 Mio. € (Vorjahr: 77 Mio. €).
Bisher noch nicht genutzte Verlustvorträge bestanden in Höhe von 3.141 Mio. € (Vorjahr: 2.172 Mio. €). Verlustvorträge in Höhe von 799 Mio. € (Vorjahr: 808 Mio. €) sind zeitlich unbegrenzt nutzbar, während 828 Mio. € (Vorjahr: 95 Mio. €) innerhalb der nächsten zehn Jahre zu verwenden sind. Darüber hinaus bestanden steuerliche Verlustvorträge in Höhe von 1.518 Mio. € (Vorjahr: 1.268 Mio. €), die innerhalb eines Zeitraums von 15 beziehungsweise 20 Jahren genutzt werden können. Verlustvorträge in Höhe von 198 Mio. € (Vorjahr: 112 Mio. €) wurden als nicht nutzbar eingeschätzt.
Die Zunahme der als nicht nutzbar eingeschätzten Verlustvorträge in Höhe von 86 Mio. € resultierte im Wesentlichen aus der steuerlichen Situation indischer und italienischer Gesellschaften.
Latente Steuern werden angesetzt, soweit Einkünfte von Tochterunternehmen aufgrund besonderer lokaler steuerlicher Regelungen in der Vergangenheit steuerbefreit waren und soweit die Steuereffekte bei Wegfall der temporären Steuerbefreiung absehbar sind. Die von verschiedenen Staaten zum Ausgleich für den Wegfall der betragsmäßig unbegrenzten Steuerbefreiungen gewährten Steuerguthaben führten zum Ansatz eines Steuervorteils in Höhe von 55 Mio. € (Vorjahr: 73 Mio. €). Die aus anderen Gründen gewährten Steuerguthaben betrugen 67 Mio. € (Vorjahr: 69 Mio. €).
Für abzugsfähige temporäre Differenzen in Höhe von 2 Mio. € (Vorjahr: 2 Mio. €) und für Steuergutschriften, die in der Zeit von 2011 bis 2023 verfallen würden, wurde in Höhe von 562 Mio. € (Vorjahr: 371 Mio. €) in der Bilanz kein latenter Steueranspruch erfasst.
Im Geschäftsjahr 2006 wurde aufgrund geänderter gesetzlicher Bestimmungen in Deutschland erstmalig ein Körperschaftsteuererstattungsanspruch erfolgswirksam als laufender Ertragsteueranspruch aktiviert und in der Bilanz unter den Ertragsteuerforderungen mit einem Barwert von 951 Mio. € angesetzt. Am Bilanzstichtag betrug der Barwert des Erstattungsanspruchs 783 Mio. €.
Aus Steuersatzänderungen resultierten konzernweit latente Steueraufwendungen in Höhe von 1 Mio. € (Vorjahr: Ertrag 54 Mio. €).
Latente Steuern wurden in Höhe von 453 Mio. € aktiviert, ohne dass diesen passive latente Steuern in entsprechender Höhe gegenüberstehen. Die betroffenen Gesellschaften erwarten nach Verlusten im aktuellen Geschäftsjahr oder im Vorjahr in Zukunft positive steuerliche Einkünfte.
Zum Bilanzstichtag sind insgesamt latente Steuern in Höhe von insgesamt 207 Mio. € (Vorjahr: Minderung um 1 Mio. €) in der Bilanz eigenkapitalerhöhend berücksichtigt, die auf direkt im Eigenkapital erfasste Erträge und Aufwendungen entfallen. Davon betreffen 4 Mio. € (Vorjahr: 44 Mio. €) Minderheitsanteile. Im laufenden Geschäftsjahr ergab sich eine Minderung der latenten Steuern durch Effekte aus Konsolidierungskreisänderungen in Höhe von 6 Mio. € (Vorjahr: 2 Mio. €).
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VERÄNDERUNG DER STEUEREFFEKTE AUF DIREKT IM EIGENKAPITAL ERFASSTE ERTRÄGE UND AUFWENDUNGEN |
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|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
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Mio. € |
Betrag vor Steuern |
Steuern |
Betrag nach Steuern |
Betrag vor Steuern |
Steuern |
Betrag nach Steuern | ||||||
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2009 |
|
|
2008 | |||||||
|
Währungsumrechnungsdifferenzen |
975 |
– |
975 |
–1.445 |
– |
–1.445 | ||||||
|
Versicherungsmathematische Gewinne/Verluste |
–860 |
249 |
–611 |
190 |
–57 |
133 | ||||||
|
Cash-flow-Hedges |
–225 |
46 |
–179 |
–373 |
134 |
–239 | ||||||
|
Zur Veräußerung verfügbare finanzielle Vermögenswerte (Wertpapiere) |
271 |
–80 |
191 |
–230 |
68 |
–162 | ||||||
|
Direkt im Eigenkapital erfasste Erträge und Aufwendungen von At-Equity-Gesellschaften nach Steuern |
30 |
– |
30 |
–188 |
– |
–188 | ||||||
|
Direkt im Eigenkapital erfasste Erträge und Aufwendungen |
191 |
216 |
406 |
–2.046 |
145 |
–1.901 | ||||||
LATENTE STEUERN NACH BILANZPOSTEN
Auf Ansatz- und Bewertungsunterschiede bei den einzelnen Bilanzposten und auf steuerliche Verlustvorträge entfielen die folgenden bilanzierten aktiven und passiven latenten Steuern:
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Aktive latente Steuern |
Passive latente Steuern | ||||||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
|
Mio. € |
31.12.2009 |
31.12.2008 |
31.12.2009 |
31.12.2008 | ||||||
| ||||||||||
|
Immaterielle Vermögenswerte |
197 |
235 |
2.388 |
2.271 | ||||||
|
Sachanlagen und Vermietete Vermögenswerte |
3.699 |
4.123 |
2.580 |
2.729 | ||||||
|
Langfristige Finanzanlagen |
756 |
1.059 |
4 |
2 | ||||||
|
Vorräte |
304 |
335 |
324 |
321 | ||||||
|
Forderungen und sonstige Vermögenswerte (inkl. Finanzdienstleistungsbereich)* |
622 |
822 |
5.931 |
7.103 | ||||||
|
Sonstige kurzfristige Vermögenswerte |
82 |
129 |
20 |
41 | ||||||
|
Pensionsrückstellungen |
1.303 |
1.050 |
3 |
8 | ||||||
|
Übrige Rückstellungen |
2.885 |
2.723 |
61 |
530 | ||||||
|
Verbindlichkeiten* |
1.309 |
1.657 |
245 |
499 | ||||||
|
Steuerliche Verlustvorträge |
929 |
663 |
– |
0 | ||||||
|
Wertberichtigung auf aktive latente Steuern |
– |
0 |
– |
0 | ||||||
|
Bruttowert |
12.084 |
12.796 |
11.558 |
13.504 | ||||||
|
davon langfristig |
(8.544) |
(8.871) |
(8.070) |
(8.941) | ||||||
|
Saldierung |
9.185 |
9.885 |
9.185 |
9.885 | ||||||
|
Konsolidierung |
113 |
433 |
–149 |
35 | ||||||
|
Bilanzansatz |
3.013 |
3.344 |
2.224 |
3.654 | ||||||
Nach IAS 12 sind latente Steuerforderungen und -verbindlichkeiten zu saldieren, sofern sie gegenüber der gleichen Steuerbehörde bestehen und fristenkongruent sind.
Der ausgewiesene Steueraufwand des Jahres 2009 von 349 Mio. € (Vorjahr: Aufwand 1.920 Mio. €) war um 23 Mio. € (Vorjahr: 29 Mio. €) niedriger als der erwartete Steueraufwand von 372 Mio. €, der sich bei Anwendung eines Thesaurierungssatzes von 29,5 % auf das Vorsteuerergebnis des Konzerns ergeben würde.
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ÜBERLEITUNG VOM ERWARTETEN ZUM AUSGEWIESENEN ERTRAGSTEUERAUFWAND |
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|---|---|---|---|---|
|
Mio. € |
2009 |
2008 | ||
|
Ergebnis vor Ertragsteuern |
1.261 |
6.608 | ||
|
Erwarteter Ertragsteueraufwand (Steuersatz 29,5 %; Vorjahr 29,5 %) |
372 |
1.949 | ||
|
Überleitung: |
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|
Abweichende ausländische Steuerbelastung |
–58 |
–141 | ||
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Steueranteil für: |
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steuerfreie Erträge |
–476 |
–286 | ||
|
steuerlich nicht abzugsfähige Aufwendungen |
162 |
183 | ||
|
Effekte aus Verlustvorträgen und tax credits |
52 |
–47 | ||
|
temporäre Differenzen, für die keine latenten Steuern erfasst wurden |
349 |
422 | ||
|
Steuergutschriften |
–47 |
–23 | ||
|
Periodenfremde Steuern |
–33 |
–41 | ||
|
Effekte aus Steuersatzänderungen |
1 |
–54 | ||
|
Sonstige Steuereffekte |
27 |
–42 | ||
|
Ausgewiesener Ertragsteueraufwand |
349 |
1.920 | ||
|
Effektiver Steuersatz (%) |
27,7 |
29,1 | ||








