Der heimliche Champion


Die Queen, die Beckhams und James Bond – sie alle sind wie viele andere der Faszination von Bentley erlegen. Die größte Hingabe aber bringen jene mit, die diese Luxusfahrzeuge fertigen: die Mitarbeiter. Damit auch in Zukunft auf Weltklasseniveau produziert wird, investiert Bentley Motors in seine Nachwuchskräfte. Chris Coates war bis vor Kurzem einer von ihnen: jung, ehrgeizig, talentiert. So talentiert, dass er beim Finale der Berufsweltmeisterschaft „WorldSkills“ beweisen konnte, dass er zu den Besten seines Fachs gehört.

Chris Coates – jung, ehrgeizig, talentiert. So talentiert, dass er beim Finale der Berufsweltmeisterschaft „WorldSkills“ beweisen konnte, dass er zu den Besten seines Fachs gehört. (Foto)

Auf die Frage, warum er zu Bentley gegangen ist, sagt Chris Coates überzeugt: „Das ist keine x-beliebige Autofirma. Die Schönheit der Fahrzeuge, die Handarbeit, der Spirit der Mannschaft – das alles hat mich von Anfang an begeistert.“ Hier in Crewe, einer 70.000-Einwohner-Stadt im Nordwesten Englands, ist die Heimat von Bentley Motors. Mehr als 3.000 Mitarbeiter sind in den Fertigungshallen tätig, die sich hinter der roten Ziegelsteinmauer des britischen Traditionsherstellers verbergen. Sie alle tragen das dunkelgrüne Poloshirt, bedruckt mit dem geflügelten „B“, dem Logo von Bentley. So auch der 21-jährige Chris, noch vor wenigen Monaten ein ganz normaler Auszubildender: rote Haare, Sommersprossen, leidenschaftlicher Freizeitkicker und Fan von Manchester United.

WISSEN, PRÄZISION UND GESCHICK ENTSCHEIDEN

Ein stolzer Finalist – Im vergangenen Jahr vertrat Chris Coates seine Heimat und Bentley bei den „WorldSkills“ im kanadischen Calgary. (Foto)

EIN STOLZER FINALIST
Im vergangenen Jahr vertrat
Chris Coates seine Heimat und
Bentley bei den „WorldSkills“
im kanadischen Calgary.

Chris ist eigentlich kein Freund großer Worte, er ist eher der praktische Typ. Bei Bentley bedient er die großen, computergesteuerten CNC-Fräsmaschinen. Eine Arbeit, die technisches Know-how und Geschick erfordert. Chris macht das so gut, dass er im vergangenen Jahr den „UK Skills“-Wettbewerb in seiner Disziplin gewann und sich so für die „WorldSkills“ qualifizierte. Alle zwei Jahre treten bei diesem Wettbewerb junge Fachkräfte aus über 50 Ländern an, um ihre Fertigkeiten in den einzelnen Berufen zu messen. Im vergangenen September ging es für Chris zum Weltfinale nach Calgary: „Das war wirklich eine emotionale Achterbahnfahrt“, erzählt er. „Während der Vorbereitung habe ich manchmal an mir gezweifelt. Aber bis ins Finale zu kommen und mich in Kanada mit den Besten der Welt zu messen, das war die Anstrengungen wirklich wert.“

„Bis ins Finale zu kommen und mich in Kanada mit den Besten der Welt zu messen, das war die Anstrengungen wirklich wert.“ Chris Coates, CNC-Fräser bei Bentley und World-Skills-Teilnehmer (Zitat)

Diese Erfahrung habe Chris verändert, erzählt sein Ausbilder Andrew McLean, Fertigungsmittel- und Prototypfacharbeiter bei Bentley, der seinen Schützling nach Kanada begleitet hat. „Er ist selbstbewusster geworden, abgehoben ist er aber nicht.“ Seit knapp 30 Jahren arbeitet der 46-jährige McLean im Unternehmen. Dass Chris sich für die WorldSkills qualifizieren konnte, verdanke er vor allem der exzellenten Ausbildung bei Bentley: „Schon am ersten Tag habe ich gespürt, dass die Firma jedem Mitarbeiter hilft, das Beste aus sich rauszuholen. Wer weiterkommen will, wird unterstützt. Und hier gibt es ein echtes Interesse daran, was du tust.“ Elliot New, einer der derzeit 48 Auszubildenden bei Bentley, bestätigt das: „Den Wettbewerb haben alle Kollegen mitverfolgt und die Daumen gedrückt. Sogar der Vorstand wollte immer genau wissen, wie es läuft.“ Der 20-Jährige arbeitet wie Chris an den CNC-Maschinen und will im nächsten Jahr bei den WorldSkills antreten. Dafür trainiert er schon jetzt.

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