Gemeinsam nach vorn


Volkswagen und Porsche gehen gemeinsam in die Zukunft. 2011 sollen beide Unternehmen zu einem starken, integrierten Automobilkonzern verschmolzen werden. Ein erster Meilenstein war die Beteiligung von Volkswagen mit 49,9 Prozent an der Porsche AG im Dezember 2009. Das große Ziel: die Nummer eins der Automobilbranche werden. Der wichtigste Erfolgsfaktor: rund 400.000 hoch qualifizierte Mitarbeiter in einem weltweiten Mehrmarkenkonzern, die am Erfolg des zukünftigen gemeinsamen Unternehmens mitarbeiten.

Stefanie Wankum, Maschinenbau-Ingenieurin, Porsche, Weissach (Foto)
„Wir erschließen gemeinsam neue Märkte.“ Stefanie Wankum, Maschinenbau-Ingenieurin, Porsche, Weissach (Zitat)

TECHNOLOGISCHE STÄRKEN KOMBINIEREN

Stefanie Wankum, 31 Jahre, ist Entwicklungsingenieurin bei Porsche. „Das war schon während des Studiums mein Traumjob“, sagt Wankum. Jetzt arbeitet sie bei Porsche an der strategischen Ausrichtung neuer Antriebstechnologien mit und glaubt an die gemeinsame Zukunft mit Volkswagen: „Beide Unternehmen profitieren von der technologischen Stärke des anderen“, ist Wankum überzeugt. Porsche sei spitze bei der Entwicklung von Hochleistungsmotoren. „Und künftig können wir mit Volkswagen auf eine der größten Forschungsabteilungen der Autobranche zugreifen.“

Einen Vorgeschmack auf die Zusammenarbeit gibt der Hybridantrieb für den neuen Cayenne, den Porsche bereits gemeinsam mit Volkswagen entwickelt hat. Wankum sieht weitere Vorteile: „Die Zusammenarbeit wird Porsche die weitere Erschließung junger Märkte erleichtern, beispielsweise in Wachstumsmärkten wie China und Indien, in denen Volkswagen bereits über viel Erfahrung und eine gute Infrastruktur verfügt.“

GROSSER SCHRITT AUF DEM WEG AN DIE SPITZE

Marco Antonio Pavone, Industriedesigner, Volkswagen, Wolfsburg (Foto)

Marco Antonio Pavone, 32 Jahre, ist Designer bei Volkswagen und arbeitet seit 2005 in Wolfsburg. Zuletzt hat er den neuen Polo mitentworfen und an Studien wie dem UP! gearbeitet. Der gebürtige Brasilianer begann seinen Berufsweg bei Volkswagen do Brazil: „Ich wollte schon immer zu Volkswagen. Die Marke ist in Brasilien sehr beliebt, außerdem fuhr mein Vater früher einen VW Käfer.“

In der Wolfsburger Zentrale angelangt, sieht er nun die Chance, Autos für alle wichtigen Märkte in Europa, USA und Fernost zu entwerfen. Dass Volkswagen das Zeug zur Nummer eins hat, daran hegt er keinen Zweifel: „Wir können das schneller schaffen, als viele denken, erst recht gemeinsam mit Porsche.“ Schließlich produziert Volkswagen erfolgreich für den Volumenmarkt und bekommt mit Porsche eine weitere starke Marke im Luxussegment: „Damit erreichen wir alle Käuferschichten.“

„Vielleicht werden wir schneller die Nummer eins als erwartet.“ Marco Antonio Pavone, Industriedesigner, Volkswagen, Wolfsburg (Zitat)
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