Die Reifeprüfung


Mit seinen intelligenten Sicherheitssystemen setzt Volkswagen Maßstäbe. Weil aber kein System den Fahrer ersetzen kann, veranstaltet der Autohersteller weltweit Fahrsicherheitstrainings. Während der Volkswagen driving experience proben junge und erfahrene Fahrer den Umgang mit ABS, ESP und Co.

Während der Volkswagen driving experience proben junge und erfahrene Fahrer den Umgang mit ABS, ESP und Co. (Foto)
„Aber wenn es ernst wird, habt ihr nur einen Versuch!“ Hans-Joachim „Striezel“ Stuck, Rennfahrerlegende und GTI-Fahrsicherheitstrainer Volkswagen (Zitat)

Für einen Moment ist es die wohl kleinste Rennstrecke der Welt. Zwei Golf GTI kreisen um ein Oval aus orangefarbenen Hütchen. Die Motoren röhren in Formel-1-Manier, und die Reifen quietschen so laut, dass auf dem kleinen Sportflugplatz das Pfeifen des Windes übertönt wird. Während der Volkswagen driving experience treiben die Fahrer die Autos bewusst an ihre Grenzen.

Einer von ihnen ist Bernhard Fischer. Der 20-Jährige ist wie zwei Dutzend weitere Golf-Fahrer nach Mühldorf in Oberbayern gekommen, um zu lernen, wie man 210 PS (155 kW) bändigt. Jedem GTI-Käufer unter 21 sponsert Volkswagen ein kostenloses Sicherheitstraining. Gemeinsam mit seiner Schwester ist Fischer angereist. Nun sitzt er gelassen im Golf und lauscht über ein Funkgerät den Anweisungen des Fahrtrainers. Und der ist kein Geringerer als Rennfahrerlegende Hans-Joachim Stuck. Der Langstreckenchampion und ehemalige Formel-1-Pilot „Striezel“ Stuck beendet das Kreisfahren. Eine junge Frau mit gewellten braunen Haaren öffnet die Fahrertür und lächelt scheu. Stuck schaut anerkennend in die Männerrunde: „Die Dame hat vier von fünf Rennen gewonnen – weil sie einfach ruhig durchgefahren ist.“ Fischer verzieht das Gesicht. Ausgerechnet seine Schwester.

VOM „ELCHTEST“ BIS ZUM NASSHANDLING

„Hier habt ihr Laborbedingungen“, mahnt Stuck: „Aber wenn es ernst wird, habt ihr nur einen Versuch!“ Deshalb schult Volkswagen nicht nur GTI-Fans: Seit 2004 läuft bei den Wolfsburgern das „Junge Fahrer“-Programm, an dem bis heute mehr als 17.000 Kunden teilgenommen haben. Ähnlich viele Fahrer aller Altersklassen absolvieren jährlich in ganz Deutschland ein Fahrsicherheitstraining der Volkswagen driving experience. Dazu kommt die „Aktion Besser Fahren“: Mehrmals im Jahr bietet Volkswagen zusammen mit seinem Partner „auto motor und sport“ Fahrdynamiktrainings auf Teststrecken wie dem Nürburg- und dem Sachsenring an. Die Übungen von „Elchtest“ bis Nasshandling entsprechen größtenteils dem offiziellen Testprogramm der Autozeitschrift. Teilnehmer bewerten diesen Blick hinter die Kulissen alljährlich mit der Note „sehr gut“. Volkswagen Botschafter Stuck wünscht sich sogar, dass solche Schulungen gesetzlich vorgeschrieben werden: „Die Bremsen und die Fahrsysteme haben sich so stark verändert, dass viele gar nicht wissen, was ihr Auto alles kann.“

Links: Volkswagen driving experience Rechts: Keine Frage des Alters – Der 70-jährige Sebastian Hollweck und Bernhard Fischer, 20, folgen aufmerksam den Anweisungen ihres Trainers. (Foto)

Links: Volkswagen driving experience

 

Rechts: KEINE FRAGE DES ALTERS – Der 70-jährige Sebastian Hollweck und Bernhard Fischer, 20, folgen aufmerksam den Anweisungen ihres Trainers.

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