Vollkonsolidierte Tochtergesellschaften


Volkswagen hat im 3. Quartal 2008 erstmalig die Scania AB, Södertälje, Schweden, in den Konzernabschluss einbezogen. Die Kaufpreisallokation wurde inzwischen abgeschlossen. Die ermittelten Werte entsprechen den im Konzernanhang des Geschäftsberichtes 2008 genannten Beträgen. Aus der Fortschreibung der Werte der Kaufpreisallokation ergab sich ein Verlust nach Steuern in Höhe von 209 Mio. € (Vorjahr: 398 Mio. €), der im laufenden Jahr im Wesentlichen aus der planmäßigen Abschreibung der langfristigen Vermögenswerte in Höhe von 201 Mio. € (Vorjahr: 55 Mio. €) resultierte.

Die Volkswagen AG hat am 20. Februar 2009 von der Porsche Automobil Holding SE, Stuttgart, die von dieser im Rahmen eines Pflichtangebotsverfahrens übernommenen Aktien an der Scania AB (2,34 % der Stimmrechte beziehungsweise 7,93 % der Kapitalanteile) zu einem Preis von 0,4 Mrd. € erworben und damit ihren Anteil an Scania auf 49,29 % des Kapitals und 71,81 % der Stimmrechte erhöht. Ein sich ergebender Unterschiedsbetrag wurde direkt mit dem Eigenkapital verrechnet.

Volkswagen hat mit Wirkung zum 31. März 2009 die Übertragung aller Geschäftsanteile an der Volkswagen Caminhões e Ônibus Indústria e Comércio de Veículos Comerciais Ltda., Resende, Brasilien, an die MAN Gruppe abgeschlossen. Damit ist Volkswagen Caminhões aus dem Konsolidierungskreis ausgeschieden. Aufgrund des Veräußerungserlöses in Höhe von 1.323 Mio. € erhöhte sich das sonstige betriebliche Ergebnis im ersten Quartal um rund 556 Mio. €.

Folgende Hauptgruppen von Vermögenswerten und Schulden wurden veräußert:

 Download

 

 

 

Mio. €

 

2009*

*

Bis zum Ausscheiden aus dem Konsolidierungskreis.

Langfristige Vermögenswerte

 

321

Kurzfristige Vermögenswerte

 

633

davon Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente

 

12

Langfristige Schulden

 

310

Kurzfristige Schulden

 

370

Des Weiteren wurden eine im Vorjahr nicht konsolidierte und eine neu gegründete inländische Gesellschaft sowie drei nicht konsolidierte und zweiundzwanzig neu gegründete ausländische Gesellschaften erstkonsolidiert. Die erstmalige Einbeziehung dieser Tochterunternehmen hatte auf die Darstellung der Unternehmenslage einzeln und insgesamt keinen wesentlichen Einfluss. Daneben hat sich der Kreis der inländischen vollkonsolidierten Tochtergesellschaften durch Fusion um drei Gesellschaften verringert. Bei den ausländischen vollkonsolidierten Tochtergesellschaften waren fünf Abgänge aufgrund von Verkauf, Liquidation und Verschmelzung sowie eine Entkonsolidierung zu verzeichnen.

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