Unternehmensstruktur


RECHTLICHE UNTERNEHMENSSTRUKTUR IN GRUNDZÜGEN

Die Volkswagen AG ist die Muttergesellschaft des Volkswagen Konzerns. Sie entwickelt einerseits Fahrzeuge und Komponenten für den Konzern, andererseits produziert und vertreibt sie insbesondere Pkw und Nutzfahrzeuge der Marke Volkswagen. In ihrer Funktion als Muttergesellschaft hält die Volkswagen AG Beteiligungen an der AUDI AG, der Scania AB, der SEAT S.A., der Volkswagen Financial Services AG sowie zahlreichen weiteren Gesellschaften im In- und Ausland. Eine Übersicht der wesentlichen Beteiligungen finden Sie im Anhang des Konzernabschlusses im Kapitel Wesentliche Konzerngesellschaften. Ausführliche Angaben können Sie dem Anteilsbesitz gemäß §§ 285 und 313 HGB entnehmen, der unter der Adresse www.volkswagenag.com/ir abrufbar ist.

Der Vorstand der Volkswagen AG leitet das Unternehmen in eigener Verantwortung. Der Aufsichtsrat bestellt, überwacht und berät den Vorstand; er ist in Entscheidungen, die von grundlegender Bedeutung für das Unternehmen sind, unmittelbar eingebunden.

Informationen zur Vergütungsstruktur des Vorstands und des Aufsichtsrats finden Sie im Vergütungsbericht sowie im Anhang des Volkswagen Konzernabschlusses im Kapitel Bezüge.

ORGANISATORISCHE UNTERNEHMENSSTRUKTUR

Die Volkswagen AG und der Volkswagen Konzern werden vom Vorstand der Volkswagen AG auf Basis der Satzung der Volkswagen AG und der durch den Aufsichtsrat erlassenen Geschäftsordnung für den Vorstand der Volkswagen AG geleitet. Das Gremium Konzernleitung trägt im gesetzlichen Rahmen Sorge dafür, dass die Konzerninteressen bei Entscheidungen der Marken und Gesellschaften des Konzerns beachtet werden. Es besteht aus den Mitgliedern des Vorstands, den Vorsitzenden der größeren Marken und ausgewählten Top-Managern mit Konzernsteuerungsfunktionen. Jede Marke des Volkswagen Konzerns wird von einem eigenen Markenvorstand geleitet. Dabei sind die vom Vorstand der Volkswagen AG beziehungsweise von der Konzernleitung festgelegten Konzernziele und -vorgaben – soweit gesetzlich zulässig – zu berücksichtigen; gleichzeitig sind die jeweiligen rechtlichen Rahmenbedingungen zu beachten. Angelegenheiten von konzernweiter Bedeutung werden der Konzernleitung vorgelegt, um – im gesetzlich zulässigen Rahmen – eine Abstimmung zu erreichen. Die Rechte und Pflichten der gesetzlichen Aufsichtsgremien der betreffenden Markengesellschaft bleiben davon unberührt.

Die Gesellschaften des Volkswagen Konzerns werden von ihrer jeweiligen Geschäftsleitung in eigener Verantwortung geführt. Dabei berücksichtigen die Geschäftsleitungen in Übereinstimmung mit den gesetzlichen Rahmenbedingungen neben den Interessen der Gesellschaft auch die Interessen des Konzerns und der einzelnen Marken.

WESENTLICHE VERÄNDERUNGEN IM BETEILIGUNGSBEREICH

Am 7. Dezember 2009 hat sich Volkswagen zunächst mit 49,9 % über die Porsche Zwischenholding GmbH, Stuttgart, an der Dr. Ing. h.c. F. Porsche AG, Stuttgart, beteiligt. Die übrigen Anteile werden ebenfalls über die Porsche Zwischenholding GmbH von der Porsche Automobil Holding SE, Stuttgart, gehalten. Im Jahr 2011 sollen die Volkswagen AG und die Porsche Automobil Holding SE verschmolzen werden; dies würde der vorherigen Zustimmung der Hauptversammlungen beider Unternehmen bedürfen.

Am 9. Dezember 2009 sind die Volkswagen AG und die Suzuki Motor Corporation eine langfristige strategische Partnerschaft durch Abschluss einer entsprechenden Rahmenvereinbarung eingegangen. Am 15. Januar 2010 hat Volkswagen 19,9 % der Suzuki-Aktien zu einem Kaufpreis von 1,7 Mrd. € erworben; Suzuki beabsichtigt, bis zur Hälfte des erhaltenen Kaufpreises in Volkswagen Aktien zu investieren.

Die neu gegründete Volkswagen Osnabrück GmbH, eine unmittelbare Tochtergesellschaft der Volkswagen AG, wird im Jahr 2010 von der Wilhelm Karmann GmbH & Co KG Maschinen und Anlagen erwerben. Mit der neuen Gesellschaft soll ab 2011 ein neues Fahrzeugprojekt gestartet werden.

Die Volkswagen Retail GmbH hat am 31. Dezember 2009 mit Wirkung zum 1. Januar 2010 die MAHAG-Gruppe mit Sitz in München und 30 Betriebsstätten erworben. Sie ist, gemessen an den Neuwagenverkäufen, der größte deutsche Volkswagen-, Audi- und Porsche-Händler.

RECHTLICHE EINFLUSSFAKTOREN AUF DAS GESCHÄFT

Wie auch bei anderen international tätigen Unternehmen wirken auf das Geschäft der Volkswagen Gesellschaften zahlreiche in- und ausländische Rechtsordnungen ein. Dabei handelt es sich vor allem um entwicklungs-, produktions- und vertriebsbezogene Vorschriften, aber unter anderem auch um steuer-, gesellschafts-, handels- und kapitalmarktrechtliche sowie arbeits-, banken-, beihilfe- und versicherungsrechtliche Regelungen.

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