Aktionärsstruktur


AKTIONÄRSSTRUKTUR ZUM 31. DEZEMBER 2009
in Prozent des Gezeichneten Kapitals
Aktionärsstruktur zum 31. Dezember 2009 (Balkendiagramm)

In der obigen Grafik ist die Aktionärsstruktur der Volkswagen AG zum 31. Dezember 2009 dargestellt.

Die Porsche Automobil Holding SE, Stuttgart, hielt zum Ende des Geschäftsjahres 50,74 % der Stimmrechte. Zweitgrößter Aktionär war das Land Niedersachsen mit einem Anteil der Stimmrechte von 20,01 %.

Die Qatar Holding LLC hielt am 17. August 2009 (direkt und indirekt) Finanzinstrumente, die das Recht einräumten, Aktien an der Volkswagen AG zu erwerben, die 17,0 % der Stimmrechte verbriefen. Diese Finanzinstrumente wurden schrittweise durch die Qatar Holding LLC und weitere mittelbare Tochtergesellschaften vollständig ausgeübt. Deren kumulativer Stimmrechtsanteil erhöhte sich dadurch am 18. Dezember 2009 auf 17,0 %.

Die Credit Suisse Gruppe hielt am 17. August 2009 Finanzinstrumente, die das Recht einräumten, Aktien an der Volkswagen AG zu erwerben, die 17,35 % der Stimmrechte verbriefen, sowie einen Stimmrechtsanteil von circa 0,27 %. Diese Prozentsätze reduzierten sich am 21. August 2009 auf 13,40 % der Stimmrechte beziehungsweise einen Stimmrechtsanteil von 0,26 %. Nach weiteren Veränderungen im Jahresverlauf teilte die Credit Suisse Gruppe am 18. Dezember 2009 mit, dass ihr 2,49 % der Stimmrechte der Volkswagen AG zuzurechnen sind.

Die Porsche Holding GmbH, Salzburg, hielt am Bilanzstichtag 2,37 % der Stammaktien.

Die Stimmrechtsmitteilungen gemäß Wertpapierhandelsgesetz sind unter www.volkswagenag.com/ir veröffentlicht.

WANDELUNG VON AKTIENOPTIONEN

Auch im Geschäftsjahr 2009 nutzten unsere Mitarbeiter die attraktive Möglichkeit, zuvor gezeichnete Schuldverschreibungen in Stammaktien zu wandeln. Rund 1.700 Mitarbeiter übten ihr Wandlungsrecht aus den gezeichneten Schuldverschreibungen der sechsten, siebten und achten Tranche des Aktienoptionsplans aus. Daraus entstanden 85.190 neue Stammaktien beziehungsweise 0,2 Mio. € Gezeichnetes Kapital. Weitere Angaben zu unserem Aktienoptionsplan finden Sie im Anhang des Volkswagen Konzernabschlusses.

JÄHRLICHES DOKUMENT NACH § 10 WPPG

Das Jährliche Dokument, in dem die nach § 10 Abs. 1 Wertpapierprospektgesetz (WpPG) relevanten Veröffentlichungen des Geschäftsjahres 2009 (und darüber hinaus) aufgelistet sind, ist unter www.volkswagenag.com/ir abrufbar. Sollte ein Abruf nicht möglich sein, kann ein Dokument in Papierform angefordert werden.

HAUPTVERSAMMLUNG

Am 23. April 2009 fanden im Congress Center Hamburg die 49. Ordentliche Hauptversammlung sowie die 8. Gesonderte Versammlung der Vorzugsaktionäre der Volkswagen AG statt. Bei einer Präsenz der Stammaktien von 75,98 % stimmten die Aktionäre unter anderem für die Entlastung der Mitglieder des Vorstands und des Aufsichtsrats, für die Ermächtigung zur Ausgabe neuer Aktien (einschließlich der Schaffung eines Genehmigten Kapitals), für die Ermächtigung zur Ausgabe von Options- und/oder Wandelschuldverschreibungen (einschließlich der Schaffung eines Bedingten Kapitals) und für die Ermächtigung zum Erwerb und zur Verwendung eigener Aktien.

Auf der anschließenden Gesonderten Versammlung der Vorzugsaktionäre betrug die Präsenz 17,22 %. Dieser Versammlung war vorgeschlagen worden, den genannten Ermächtigungsbeschlüssen der Hauptversammlung zur Ausgabe neuer Aktien (Genehmigtes Kapital) sowie zur Ausgabe von Options- und/oder Wandelschuldverschreibungen (Bedingtes Kapital) zuzustimmen. Die für die Zustimmungen erforderliche qualifizierte Mehrheit wurde jedoch nicht erreicht. Die Abstimmungsergebnisse der Versammlungen sind im Internet unter der Adresse www.volkswagenag.com/ir abrufbar.

Nach einer entsprechenden Auskunftsklage hat die „Verbraucherzentrale für Kapitalanleger e.V.“, Berlin, gegen die von der Hauptversammlung am 23. April 2009 gefassten Beschlüsse über die Entlastung der Mitglieder des Vorstands und des Aufsichtsrats für das Geschäftsjahr 2008 Anfechtungsklage erhoben. Beide Klagen werden vor allem damit begründet, vom Vertreter der Klägerin in der Hauptversammlung gestellte Fragen seien nicht im erforderlichen Umfang beantwortet worden.

Weitere Einzelheiten zur Anfechtungsklage können der entsprechenden Veröffentlichung im Elektronischen Bundesanzeiger vom 17. Juni 2009 sowie unserer Internetseite www.volkswagenag.com/ir entnommen werden.

AUSSERORDENTLICHE HAUPTVERSAMMLUNG

Am 3. Dezember 2009 fand in der Hamburg Messe eine Außerordentliche Hauptversammlung der Volkswagen AG statt. Die Präsenz der Stammaktien betrug 90,48 %. Mit einer Mehrheit von 98,73 % der abgegebenen Stimmen billigten die Aktionäre die Schaffung des von Vorstand und Aufsichtsrat vorgeschlagenen Genehmigten Kapitals zur Ausgabe von insgesamt bis zu 135 Mio. neuen, stimmrechtslosen Vorzugsaktien (einschließlich der entsprechenden Satzungsänderung). Auch den übrigen Vorschlägen der Verwaltung folgten die Aktionäre mit Mehrheiten zwischen 98,68 % und 99,94 %. Dazu gehörten die Schaffung von zwei Entsendungsrechten in den Aufsichtsrat der Volkswagen AG für das Land Niedersachsen (einschließlich der entsprechenden Satzungsänderung), die Beibehaltung der qualifizierten Mehrheit in der Hauptversammlung bei über 80 % (einschließlich der entsprechenden Satzungsänderung), die Wahl der Herren Dr. Hans Michel Piëch und Dr. Ferdinand Oliver Porsche zu Mitgliedern des Aufsichtsrats sowie Anpassungen der Satzung an das „Gesetz zur Umsetzung der Aktionärsrechterichtlinie“ (ARUG). Die Abstimmungsergebnisse der Versammlungen sind im Internet unter der Adresse www.volkswagenag.com/ir abrufbar.

Die „Knightsbridge Vermögensverwaltungs- und Beteiligungs GmbH“, München, hat eine Anfechtungs- beziehungsweise Nichtigkeitsklage gegen alle Beschlüsse erhoben. Die „CIA Consulting Investment Asset Management GmbH“, Hamburg, die „CDHL-Vermögensverwaltungsgesellschaft mbH“, Hamburg, die „VC-Services GmbH“, Hamburg, und die „Edmund Zimmermann GmbH“, Geesthacht, haben Nichtigkeits- beziehungsweise Anfechtungsklagen gegen die Schaffung des Genehmigten Kapitals (TOP 1), die Schaffung der Entsendungsrechte (TOP 2) und die Regelung der qualifizierten Mehrheit in der Hauptversammlung (TOP 3) erhoben.

Weitere Einzelheiten zur Anfechtungsklage können der entsprechenden Veröffentlichung im Elektronischen Bundesanzeiger vom 28. Januar 2010 sowie unserer Internetseite www.volkswagenag.com/ir entnommen werden.

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