Auftragslage des Volkswagen Konzerns in Westeuropa


In Westeuropa (inklusive Deutschland) lag die Nachfrage nach Konzernmodellen 2009 leicht unter dem Vorjahresniveau. Insbesondere die staatlichen Förderprogramme konnten den Abwärtstrend des Vorjahres bremsen und die Nachfrage nach Neu- und Jahreswagen deutlich steigern. Dies spiegelt sich auch in den Auftragseingängen des Konzerns für Westeuropa wider, die gegenüber dem Vorjahr um 20,3 % anstiegen. In Westeuropa ohne Deutschland verzeichnete der Konzern einen leichten Rückgang der Auftragseingänge von 0,4 %.

Die Auftragsbilanz des Volkswagen Konzerns zum 31. Dezember 2009: inländischer Auftragsbestand 204.289 Fahrzeuge und 305.803 vorliegende Fahrzeugbestellungen aus dem westeuropäischen Ausland. Der Auftragsbestand war damit um 52,2 % höher als im Vorjahr.

ABSATZ AN DIE HANDELSORGANISATION

Der Volkswagen Konzern setzte im Geschäftsjahr 2009 – einschließlich der chinesischen Joint-Venture-Gesellschaften – weltweit 6.309.743 Fahrzeuge an die Handelsorganisation ab. Im Vergleich zum Vorjahr bedeutet dies einen Anstieg um 0,6 %. Der Anteil der im Ausland abgesetzten Fahrzeuge sank auf 79,6 (83,8) %. Aufgrund der staatlichen Umweltprämie stieg der Absatz in Deutschland um 27,1 % auf 1.287.903 Einheiten.

Der Golf war mit 792.846 weltweit abgesetzten Fahrzeugen und einem Anteil von 12,6 % am Konzernabsatz erneut unser Hauptvolumenträger. Zuwächse verzeichneten neben dem Golf auch die Modelle Fox, Polo, Gol, Tiguan, Passat CC, Škoda Fabia, Škoda Superb, Audi A3 Sportback und Audi A6 Limousine. Stark nachgefragt wurden zudem die in China angebotenen Versionen der Modelle Passat und Jetta sowie der Santana.

PRODUKTION

Im Geschäftsjahr 2009 produzierte der Volkswagen Konzern weltweit 6.054.829 Fahrzeuge. Dies entspricht einem Rückgang von 4,6 % gegenüber dem Vorjahr. Wir haben das Produktionsvolumen an die unverändert kritische Marktsituation angepasst. Der daraus resultierende Lagerabbau trug wesentlich zur Verringerung der Mittelbildung im Working Capital bei. Die chinesischen Gemeinschaftsunternehmen erhöhten ihre Produktion um 42,3 %, Volkswagen do Brasil fertigte 7,2 % mehr Einheiten. Der Anteil der im Inland produzierten Fahrzeuge betrug 32,0 (33,8) %. Weltweit fertigten unsere Werke im Durchschnitt 25.977 Fahrzeuge pro Tag; das waren 2,4 % weniger als ein Jahr zuvor. Die Produktionszahlen der in den Daimler-Werken in Düsseldorf und Ludwigsfelde gefertigten Modelle des Crafter sowie des in Kooperation mit Chrysler in den USA gebauten Routan sind in den Zahlen nicht enthalten.

LAGERBESTÄNDE

Da die rückläufige Marktentwicklung vor allem in der zweiten Jahreshälfte 2008 zu hohen Lagerbeständen geführt hatte, wurde das Produktionsvolumen im Geschäftsjahr 2009 angepasst. Die weltweiten Lagerbestände bei den Konzerngesellschaften und in der Handelsorganisation lagen zum Jahresende 2009 deutlich unter denen des Vorjahres. Die geringeren Lagerbestände im Berichtsjahr entlasteten auch viele Handelsbetriebe.

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