Bilanzstruktur


BILANZSTRUKTUR DES KONZERNS

Die Bilanzsumme des Volkswagen Konzerns belief sich am 31. Dezember 2009 auf 177,2 Mrd. €; sie war damit um 5,5 % höher als Ende Dezember 2008. Der Konzernbereich Automobile trug in größerem Maße zu dieser Entwicklung bei, was vor allem auf die höheren Zahlungsmittel zurückzuführen war.

Unten ist die Struktur der Konzernbilanz zum 31. Dezember 2009 grafisch dargestellt. Die Eigenkapitalquote des Volkswagen Konzerns ging auf 21,1 (22,3) % zurück.

STRUKTUR DER KONZERNBILANZ 2009
in Prozent
Struktur der Konzernbilanz 2009 (Balkendiagramm)

BILANZSTRUKTUR IM AUTOMOBILBEREICH

Die Langfristigen Vermögenswerte des Automobilbereichs übertrafen am Ende des Berichtsjahres den Stand vom 31. Dezember 2008 um 13,0 %. Neben der at Equity bilanzierten 49,9-prozentigen Beteiligung an der Porsche Zwischenholding GmbH waren die neuen Fertigungsstätten für den Anstieg verantwortlich. Die Sachanlagen waren um 5,2 % höher. Während innerhalb der Kurzfristigen Vermögenswerte die Vorräte sowie die Forderungen und sonstigen finanziellen Vermögenswerte zurückgingen, nahmen die Zahlungsmittel deutlich zu, sodass die Kurzfristigen Vermögenswerte insgesamt um 4,5 % über dem Wert des Vorjahresstichtags lagen.

Ende Dezember 2009 übertraf das Eigenkapital vor Anteilen von Minderheitsgesellschaftern des Konzernbereichs Automobile mit 27,3 Mrd. € den Stand des Vorjahresstichtags um 1,8 %. Der positive Ergebniseffekt wurde durch höhere versicherungsmathematische Verluste bei Pensionsrückstellungen nahezu aufgezehrt. Unter Berücksichtigung der Anteile von Minderheitsgesellschaftern am Eigenkapital – im Wesentlichen waren dies Anteile an Scania – war das Eigenkapital mit 29,3 Mrd. € um 1,0 % höher als im Vorjahr. Die Eigenkapitalquote belief sich auf 30,2 (32,6) %. Gestiegene Finanzschulden, die aus der Begebung von Anleihen resultierten, führten dazu, dass die Langfristigen Schulden insgesamt um 28,7 % zunahmen. Die Kurzfristigen Schulden verringerten sich um 3,9 %.

Die Bilanzsumme des Konzernbereichs Automobile war am 31. Dezember 2009 mit 96,7 Mrd. € um 9,0 % höher als Ende Dezember 2008.

BILANZSTRUKTUR IM FINANZDIENSTLEISTUNGSBEREICH

Die Bilanzsumme des Finanzdienstleistungsbereichs betrug am Ende des Berichtsjahres 80,5 Mrd. €; sie war damit um 1,3 Mrd. € höher als am 31. Dezember 2008. Auf der Aktivseite führten vor allem volumenbedingt gestiegene Forderungen aus Finanzdienstleistungen dazu, dass die Langfristigen Vermögenswerte um 3,6 % zunahmen. Die Kurzfristigen Vermögenswerte waren um 0,9 % niedriger als Ende 2008. Die Zahlungsmittel waren leicht höher als im Vorjahr. Am 31. Dezember 2009 entfielen insgesamt rund 45 % der Aktiva des Volkswagen Konzerns auf den Finanzdienstleistungsbereich.

Das Eigenkapital des Konzernbereichs Finanzdienstleistungen betrug am Bilanzstichtag 8,2 (8,4) Mrd. €. Die Eigenkapitalquote belief sich auf 10,2 (10,6) %. Die Langfristigen Schulden gingen im Vergleich zum Vorjahr um 12,4 % zurück. In den höheren kurzfristigen Finanzschulden schlug sich das deutlich gestiegene Einlagevolumen der Volkswagen Bank direct nieder, das um 5,5 Mrd. € auf 18,3 Mrd. € zunahm. Das Verhältnis von Kreditstand zu Eigenkapital (debt-to-equity ratio) lag unverändert bei 8:1.

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