Gemeinsam nach vorn


STARKE MARKE MIT EIGENER UNTERNEHMENSKULTUR

Dieter Ernst, Industriemeister, Porsche, Zuffenhausen (Foto)

Dieter Ernst, 55 Jahre, arbeitet seit 1983 bei Porsche. Zunächst baute er Boxermotoren, seit zehn Jahren koordiniert er die Reparatur und Instandhaltung von Maschinen und Anlagen im Motorenwerk in Zuffenhausen: „Der Name Porsche hatte schon immer einen besonderen Klang – ein Familienunternehmen, das sehr wirtschaftlich ausgerichtet ist und dabei das Soziale nicht vernachlässigt“, sagt Ernst. „Und das Ansehen unseres Unternehmens hat mit dem wachsenden Erfolg noch einmal enorm zugelegt.“

Ein Grundstein dafür war Porsches Verbesserungsprozess für die Produktion, der in den Neunzigerjahren begann: „Seitdem sind permanente Veränderung und die Konzentration auf Effektivität unser tägliches Brot“, sagt Ernst. „Jetzt werden wir uns gemeinsam mit Volkswagen anschauen, wie wir voneinander lernen können. Dabei ist klar: Porsche wird immer Porsche bleiben.“

„Voneinander lernen.“ Dieter Ernst, Industriemeister, Porsche, Zuffenhausen (Zitat)

STABILER FAKTOR AUCH IN SCHWIERIGEN ZEITEN

Christine Keevy, Elektrotechnik-Ingenieurin, Volkswagen of South Africa, Wolfsburg (Foto)

Christine Keevy, 25 Jahre, plant Lackieranlagen für neue Produktionsstraßen von Volkswagen. Die Südafrikanerin nimmt am Personalentwicklungsprogramm „Wanderjahre“ teil, bei dem junge Volkswagen Mitarbeiter Erfahrungen im Ausland sammeln können. Zurzeit arbeitet sie in Wolfsburg. Vom Zusammengehen von Volkswagen und Porsche verspricht sie sich viel: „Die beiden Unternehmen sind eine ideale Kombination“, glaubt Keevy. Volkswagen stehe für Modellvielfalt, weltweite Präsenz und die Zusammenarbeit vieler Automarken unter einem gemeinsamen Dach.

„Volkswagen ist gut darin, vorhandenes Wissen zu teilen und den verschiedenen Konzernmarken zugänglich zu machen.“ Und Porsche habe es geschafft, den Sportwagen schlechthin mit weltweit unerreichtem Prestige zu bauen. „Uns verbindet die Leidenschaft für das Autobauen.“ Es beruhigt Keevy zudem, mit Volkswagen einen verlässlichen Arbeitgeber gefunden zu haben, der weiter wächst. „Das gibt auch in schwierigen Zeiten Sicherheit.“

„Die Leidenschaft fürs Autobauen verbindet uns.“ Christine Keevy, Elektrotechnik-Ingenieurin, Volkswagen of South Africa, Wolfsburg (Zitat)

MODULBAUKÄSTEN MACHEN INNOVATIVE TECHNIK BEZAHLBAR

Heinz Pickhard, Entwickler, Audi, Ingolstadt (Foto)

Heinz Pickhard, 43 Jahre, entwickelt Motoren bei Audi. Derzeit passt er den in Ingolstadt konzipierten 2,0 Liter-Turbo-Benzinmotor für Modelle anderer Konzernmarken an: „Die modulare Baukastenstrategie ist eine große Stärke des Konzerns“, sagt Pickhard. Und die Palette der Modelle wird nach der Integration von Porsche abermals wachsen: „Wir sind natürlich stolz, wenn auch Porsche unsere Motoren einbaut.“

Schon seit Jahrzehnten entwickeln Porsche, Audi und Volkswagen Ingenieure gemeinsam Fahrzeuge. Pickhard rechnet damit, dass die Entwickler künftig noch enger kooperieren. Das gilt insbesondere für neue Technologien wie Hybridantriebe: „Ein großer Konzern wie Volkswagen kann mit seinen Marken verschiedene Systeme anbieten.“ Und zugleich möglichst viele Synergien nutzen, um die kostspielige Elektrifizierung bezahlbar zu machen. „Das gilt erst recht, wenn auch Porsche mit von der Partie ist.“

„Die Entwicklungspartnerschaft wird jetzt noch enger.“ Heinz Pickhard, Entwickler, Audi, Ingolstadt (Zitat)
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