Die Reifeprüfung


DER ERNSTFALL AUF DEM PRÜFSTAND

Für die Entwicklung dieser Systeme kann Volkswagen auf die Daten von bis zu 1.000 Unfällen zurückgreifen, die Zobels Team pro Jahr auswertet. Die Unfallforscher in Wolfsburg sind 24 Stunden am Tag erreichbar und arbeiten eng mit der Polizei zusammen. Ist irgendwo in Niedersachsen ein Volkswagen in einen Unfall verwickelt, fahren die Experten hin und untersuchen die Spuren. Ein paar Tage später folgen zusätzlich psychologische Interviews mit den Fahrern. „Das ist richtige Detektivarbeit“, sagt Zobel. Denn je mehr über das typische Verhalten des Autofahrers in kritischen Situationen bekannt ist, desto gezielter können technische Systeme beispielsweise zur Abstands- und Spurassistenz weiterentwickelt werden.

Beim Fahrsicherheitstraining in Oberbayern hat Stuck zum Abschluss einen kleinen Rennparcours aufgebaut: Slalom, Spurwechsel, punktgenaues Bremsen. Fischer touchiert kein Hindernis, tritt auf die Bremse, bis die Bremsscheiben qualmen, und kommt perfekt zum Stehen. „Super Zeit“, ruft Hollweck ihm zu. Seine Schwester grinst ihn an und hebt den Daumen. „Der Junge fährt für sein Alter jetzt richtig gut“, wird Stuck später sagen. Trotzdem: Für den Sieg im Spaßrennen reicht es heute nicht. Auch nicht für Hollweck. Und so gilt Stucks Regel für die offene Straße am Ende auch fürs Training: Wenn es ernst wird, hat man nur einen Versuch.

WEITERE INFORMATIONEN
www.volkswagen.de > Fahr-/Sicherheitstrainings

Was die Zukunft bringt

Links: Umfeldwahrnehmung und „Car2X-Communication“ Rechts oben: Müdigkeitserkennung Rechts unten: IFDR – Integraler Fahrdynamikregler (Foto)

Links: Umfeldwahrnehmung
und „Car2X-Communication“

 

Rechts oben:
Müdigkeitserkennung

 

Rechts unten: IFDR –
Integraler Fahrdynamikregler

NEUE TECHNOLOGIEN REVOLUTIONIEREN DIE AKTIVE SICHERHEIT

Umfeldwahrnehmung und „Car2X-Communication“
Kameras, Radar- und Lasersensoren erfassen das gesamte Fahrzeugumfeld. Sie erzeugen ein exaktes Abbild der Umgebung, auf das die Assistenzsysteme reagieren können. Im Idealfall fließen auch Daten ein, die Ampeln, Verkehrszeichen und andere Fahrzeuge per WLAN senden. Kommunizierende Autos schließen sich dann zu temporären Netzwerken zusammen („Car-to-Car Communication“).

Müdigkeitserkennung
Der Volkswagen der Zukunft erkennt am Lenkverhalten, ob der Fahrer in den Sekundenschlaf fällt. Das System lässt dann das Lenkrad vibrieren und warnt mit einem Tonsignal. Die Navigation zeigt den nächsten Rastplatz.

IFDR – Integraler Fahrdynamikregler
IFDR ist die Weiterentwicklung von ESP. Er soll Antrieb, Bremse, Lenkung und Fahrwerk zentral steuern. Und zwar nicht nur in Grenzsituationen, sondern dauerhaft. Per Knopfdruck kann das Handling dabei variiert werden – von sportlich bis komfortabel.

Kleiner Crashtest-König

Fünf Sterne für den sichersten Polo aller Zeiten – Als Erster seiner Klasse hat der neue Volkswagen Polo die verschärften europäischen Crashtests gemeistert (Foto)

FÜNF STERNE FÜR DEN SICHERSTEN POLO ALLER ZEITEN

Als Erster seiner Klasse hat der neue Volkswagen Polo die verschärften europäischen Crashtests gemeistert. Die Wertung fünf Sterne im „New Car Assessment Program“ beweist: Sicherheit muss kein Luxus sein. Die Tester ließen den Wagen mit 64 km/h kontrolliert gegen eine Barriere fahren. Dabei blieb die Fahrgastzelle aus hochfestem Stahl nahezu unversehrt. Die Tests zeigten, dass der Sicherheitsstandard des Polo dem der Fünf-Sterne-Modelle Golf, Tiguan, Touran, Passat und Touareg in nichts nachsteht. Damit ist die Volkswagen Modellpalette eine der sichersten weltweit.

Nach oben
Deutsch | English
Seitenfunktionen
Download Manager
Sammeln Sie Dateien zum gemeinsamen Download.
Kennzahlenvergleich
Erstellen Sie Ihre eigene Kennzahlenübersicht.