Zündschlüssel zur Zukunft


SPITZENTECHNOLOGIE FÜR MEHR UMWELTSCHUTZ

Außerdem betreibt Volkswagen gemeinsam mit der Raiffeisen Warengenossenschaft eG die bundesweit einzige Tankstelle für Biogas im niedersächsischen Kreis Lüchow-Dannenberg. Hier wird unter der Marke „SunGas“ ein Kraftstoff aus nachwachsenden Rohstoffen verkauft, dessen Qualität so hoch ist, dass er in allen Erdgasfahrzeugen des Volkswagen Konzerns genutzt werden kann. Beispielsweise im Volkswagen Passat TSI EcoFuel, der als erstes Serienfahrzeug über einen doppelt aufgeladenen Benzin-Erdgas-Direkteinspritzer verfügt und zur Markteinführung im Januar 2009 vom ADAC zum „umweltverträglichsten Auto in Europa“ gekürt wurde.

„Unser Erfolgsfaktor ist das interdisziplinäre Teamwork.“ Dr. Michael Henn, Leiter Antriebselektronik Konzernforschung (Zitat)
Rechts: Dr. Michael Henn, Leiter Antriebselektronik Konzernforschung Links: Ob Elektro- oder Verbrennungsmotor – Die Kraft im Golf twinDRIVE wird über ein Ein-Gang-Getriebe an die Antriebsräder weitergegeben. (Foto)

Rechts: Dr. Michael Henn, Leiter Antriebselektronik Konzernforschung

 

Links: OB ELEKTRO- ODER VERBRENNUNGSMOTOR – Die Kraft im Golf twinDRIVE wird über ein Ein-Gang-Getriebe an die Antriebsräder weitergegeben.

Und weil der Passat mit SunGas noch umweltfreundlicher fährt, hat Lösche-ter Horst den Betreibern der Tankstelle zuletzt im Beisein der Presse ein solches Modell in Sonnengelb übergeben. „Weil Volkswagen Biokraftstoffe mit hohem CO2-Minderungspotenzial als strategisch wichtig erachtet und wir die Öffentlichkeit dafür sensibilisieren wollen“, erläutert Lösche-ter Horst.

Auch der schwarze Passat, der jetzt in der Forschungshalle steht, ist in letzter Zeit viel durch das Wolfsburger Umland gekurvt. Ihm haben Dr. Michael Henn, Leiter der Abteilung Antriebselektronik im Bereich der Konzernforschung, und sein Team modernste Mess- und Navigationsgeräte in den Kofferraum montiert, um das neuartige Assistenzsystem „Energo“ zu testen. „Beim Bremsen vergeuden die Fahrer meist jede Menge Energie“, erklärt Henn. „Deshalb suchen wir nach Lösungen, um den Bremsvorgang zu automatisieren.“

„Energo“ passt die Fahrweise so spritsparend wie möglich an die jeweilige Verkehrslage an. So nimmt das System frühzeitig den „Fuß vom Gas“, wenn sich das Fahrzeug mit hohem Tempo einer Ortseinfahrt nähert, und nutzt allein die Reibungsverluste in Motor und Getriebe, um es auf Tempo 50 zu verlangsamen. Bei ansteigender Strecke dagegen kuppelt es frühzeitig aus und lässt den Wagen im fast reibungsfreien Leerlauf weiterrollen. Den genauen Zeitpunkt und die Art der Reaktion bestimmt die„Energo“-Software auf Basis der Daten eines Navigationssystems, das nicht nur das Straßennetz, sondern auch dessen Geschwindigkeitsbegrenzungen, Höhenprofile und Kurvenradien kennt. „Die ersten Tests haben gezeigt, dass wir damit je nach Strecke bis zu 15 Prozent Kraftstoff sparen können“, freut sich der Antriebsexperte Henn.

Links: Im Zentrum der Forschung – Im Technikum der Volkswagen Konzernforschung werden die neuen Technologien in Konzeptfahrzeuge eingebaut und anschließend getestet. Rechts: Energie in Bewegung – Fließt elektrischer Strom durch einen dicht gewickelten Draht, so entsteht im Innern dieser Spule ein Magnetfeld. Ein wichtiger Grundstein, um Elektromotoren anzutreiben. (Foto)

Links: IM ZENTRUM DER FORSCHUNG – Im Technikum der Volkswagen Konzernforschung werden die neuen Technologien in Konzeptfahrzeuge eingebaut und anschließend getestet.

 

Rechts: ENERGIE IN BEWEGUNG – Fließt elektrischer Strom durch einen dicht gewickelten Draht, so entsteht im Innern dieser Spule ein Magnetfeld. Ein wichtiger Grundstein, um Elektromotoren anzutreiben.

TEAMARBEIT FÜR DEN ANTRIEB DER ZUKUNFT

Wann der Prototyp in Serie geht, ist noch nicht genau abzusehen. Zwei oder drei Jahre wird es sicherlich dauern, um Software, Elektronik und Mechanik sorgfältig aufeinander abzustimmen und die Vielzahl der „Energo“-Daten zuverlässig in einem Serienfahrzeug zu verarbeiten. Eine von vielen Herausforderungen, an denen die Volkswagen Konzernforschung arbeitet. Zu marktfähigen Produkten führen diese Anstrengungen aber schließlich nur, weil in der Volkswagen Konzernforschung Spezialisten aller Fachrichtungen Hand in Hand arbeiten. „Diese automobilen Forschungsaufgaben kann kein Maschinenbau- oder Elektroingenieur mehr allein lösen“, betont Henn. „Unser Erfolgsfaktor ist das interdisziplinäre Teamwork.“

WEITERE INFORMATIONEN
www.volkswagen.de > Mobilität & Nachhaltigkeit
Verbrauchs- und Emissionsangaben finden Sie hier.

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