Arbeit der Ausschüsse


Der Aufsichtsrat hat zur Erfüllung seiner Aufgaben sechs Ausschüsse gebildet: das Präsidium und den Vermittlungsausschuss gemäß § 27 Abs. 3 MitbestG sowie den Prüfungsausschuss, den Ausschuss für Geschäftsbeziehungen mit Aktionären (AfGA), den Ausschuss für besondere Geschäfte (AfbG) und einen Nominierungsausschuss. Das Präsidium und der AfbG sollen laut ihrer Geschäftsordnung aus jeweils drei Vertretern der Anteilseigner und der Arbeitnehmer bestehen; der Nominierungsausschuss ist aus den Kapitaleignervertretern im Präsidium gebildet; in den übrigen Ausschüssen befinden sich je zwei Vertreter der Anteilseigner und der Arbeitnehmer. Die personelle Zusammensetzung der Ausschüsse zum Jahresende 2009 ist der Aufstellung im Kapitel Aufsichtsrat zu entnehmen.

Das Präsidium des Aufsichtsrats trat im Berichtsjahr zehn Mal zusammen. Dabei wurden vor allem die Beschlüsse des Aufsichtsrats ausführlich vorbereitet und über vertragliche Angelegenheiten des Vorstands entschieden.

Der Vermittlungsausschuss musste im Geschäftsjahr 2009 nicht einberufen werden.

Der Prüfungsausschuss tagte im Berichtsjahr vier Mal. Er beschäftigte sich insbesondere mit dem Konzernabschluss, dem Risikomanagement einschließlich des internen Kontrollsystems sowie den Fortschritten bei dem Aufbau einer Compliance-Organisation. Zusätzlich befasste sich der Prüfungsausschuss mit den Quartalsberichten und dem Halbjahresfinanzbericht des Konzerns sowie mit aktuellen Fragen der Rechnungslegung und deren Prüfung durch den Abschlussprüfer.

Die Überwachung von Geschäftsbeziehungen der Volkswagen AG und ihrer Konzerngesellschaften zu Aktionären der Volkswagen AG, die über mindestens 5 % der Stimmrechte verfügen, ist eine wesentliche Aufgabe des AfGA. Darüber hinaus überwacht dieser Ausschuss die Einhaltung der durch den Vorstand eingerichteten Geschäftsprozesse für die vertragskonforme Gestaltung der Rechtsbeziehungen zu den Aktionären. Der AfGA tagte im Berichtsjahr drei Mal.

Dem AfbG obliegt die Behandlung der Geschäfte zwischen der Porsche Automobil Holding SE und ihren Konzerngesellschaften einerseits sowie Gesellschaften des Volkswagen Konzerns andererseits, die der Zustimmung des Aufsichtsrats bedürfen. Der AfbG tagte im abgelaufenen Geschäftsjahr vier Mal.

Der Nominierungsausschuss hat die Aufgabe, dem Aufsichtsrat geeignete Kandidaten für dessen Wahlvorschläge an die Hauptversammlung vorzuschlagen. Im Jahr 2009 trat der Ausschuss ein Mal zusammen.

Darüber hinaus trafen sich die Vertreter der Anteilseigner jeweils vor den Aufsichtsratssitzungen zu Vorbesprechungen.

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