Beratungspunkte im Aufsichtsrat


In der Sitzung des Aufsichtsrats am 2. März 2009 billigten wir nach eingehender Prüfung den vom Vorstand aufgestellten Jahresabschluss und den Konzernabschluss der Volkswagen AG des Jahres 2008. Darüber prüften wir den vom Vorstand vorgelegten Abhängigkeitsbericht und kamen zu dem Ergebnis, dass gegen die Erklärung des Vorstands am Schluss des Berichts keine Einwände zu erheben waren.

In unserer Sitzung am 22. April 2009 haben wir uns überwiegend mit strategischen Themen beschäftigt. Weitere Schwerpunkte waren die aktuelle Entwicklung des Volkswagen Konzerns und seiner Marken, die Situation auf den globalen Automobilmärkten unter dem Einfluss der Finanz- und Wirtschaftskrise sowie der Baufortschritt der Produktionsstätten in Indien und den USA.

Am 23. Juli 2009 trat der Aufsichtsrat zu einer Sitzung zusammen, um sich mit den Plänen zur Schaffung eines integrierten Automobilkonzerns mit Porsche zu beschäftigen. Nach eingehender Diskussion und Beratung haben wir diese Pläne befürwortet und den Vorstand beauftragt, die begonnenen Gespräche über eine diesbezügliche Grundlagenvereinbarung zum Abschluss zu bringen.

Eine weitere Sitzung des Aufsichtsrats fand am 13. August 2009 statt. Inhalt der Sitzung war die inzwischen ausgearbeitete Grundlagenvereinbarung zur Schaffung eines integrierten Automobilkonzerns. Der Aufsichtsrat stimmte dem Abschluss der Grundlagenvereinbarung unter anderem mit der Maßgabe zu, dass eine vom Aufsichtsrat hinzugezogene Investmentbank die Bewertung der Porsche AG bestätigt. Diese Bestätigung erfolgte kurzfristig.

In der nächsten Aufsichtsratssitzung am 11. September 2009 befassten wir uns mit der inzwischen weiterentwickelten Grundlagenvereinbarung und stimmten den vorgestellten Änderungen zu. Darüber hinaus legten wir die Beschlussvorschläge für die Außerordentliche Hauptversammlung fest, die am 3. Dezember 2009 in Hamburg stattfand. Thema dieser Sitzung war auch der Plan des Vorstands, in den Ausbau der Fertigungskapazitäten in China zu investieren. Wir stimmten diesem Investitionsplan nach eingehender Prüfung zu.

In der Aufsichtsratssitzung am 11. November 2009, die am 19. November fortgesetzt wurde, befassten wir uns intensiv mit den ausgehandelten Durchführungsverträgen zu der zwischenzeitlich unterzeichneten Grundlagenvereinbarung. Wir stimmten dem Abschluss dieser Verträge mit zwei von uns eingebrachten Änderungen nach langen Beratungen zu. Außerdem beauftragten wir den Vorstand, Vorschläge für ein Engagement bei der Firma Karmann in Osnabrück auszuarbeiten, und wir stimmten dem Plan des Vorstands zu, das Innovationsfeld Elektrotraktion konsequent weiterzuentwickeln, um die sich daraus ergebenden großen Chancen nutzen zu können. Zu diesem Zweck wurde ein Konzernbeauftragter für Elektrotraktion ernannt.

In der Sitzung am 20. November 2009 genehmigten wir das Konzept des Vorstands, Maschinen, Anlagen und Grundstücke der Karmann Besitzgesellschaft am Standort Osnabrück zu erwerben und dort nach der Gründung einer Volkswagen Tochtergesellschaft ein neues Fahrzeugprojekt zu starten. Wir diskutierten zudem ausführlich die Investitions- und Finanzplanung des Volkswagen Konzerns für die Jahre 2010 bis 2012 und stimmten den diesbezüglichen Plänen des Vorstands zu. Ein weiteres Thema der Sitzung war das Vergütungssystem des Vorstands. Erläuterungen zum Vergütungssystem des Vorstands und des Aufsichtsrats sowie die im Berichtsjahr tatsächlich gezahlten Vergütungen finden Sie im Vergütungsbericht.

Am 2. Dezember 2009 traf der Aufsichtsrat zu einer Sitzung zusammen, in der wir uns mit der Vorbereitung der Außerordentlichen Hauptversammlung beschäftigten, die am 3. Dezember 2009 in Hamburg stattfand.

Eine weitere Aufsichtsratssitzung fand am 3. Dezember 2009 im Anschluss an die Außerordentliche Hauptversammlung statt. Inhalt der Sitzung war die Vereinbarung einer strategischen Partnerschaft mit Suzuki. Wir stimmten den diesbezüglichen Plänen des Vorstands nach eingehender Diskussion zu.

Potenzielle Interessenkonflikte sind im Zusammenhang mit der Bildung des integrierten Automobilkonzerns aufgetreten. Die Herren Dr. Wolfgang Porsche, Dr. Ferdinand Oliver Porsche, Dr. Hans Michel Piëch und der Vorsitzende des Aufsichtsrats, Dr. Ferdinand K. Piëch, enthielten sich daher bei den Abstimmungen betreffend die Grundlagenvereinbarung und die Durchführungsverträge der Stimme. Ferner haben der Aufsichtsrat in der Sitzung am 11. September 2009 sowie das Präsidium in seiner Sitzung am 23. März 2009 dem zwischenzeitlich zurückgezahlten Darlehen an die Dr. Ing. h.c. F. Porsche AG einvernehmlich zugestimmt.

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